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NaturschutzArtenschutz

Fischotterschutz im Main-Kinzig-Kreis, Hessen Vorfahrt für den Otter

Der hessische Main-Kinzig-Kreis bietet gute natürliche Voraussetzungen, um ein sicherer Lebensraum für den Fischotter zu werden. Aufgrund seiner dünnen Besiedlung, großen verkehrsarmen und unzerschnittenen Gebieten sowie vielen störungsarmen, natürlichen Fließgewässerabschnitten birgt die Region großes Potential als Otter-Lebensraum.
  • Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung e.V. (GNA)
  • 01. 2018 - 04. 2020
  • 63517 Rodenbach
    Hessen
  • 30.000 Förderung
Vorfahrt für den Otter

Fischotter, Foto: H. Glader

Der Eurasische Fischotter ist eine der am stärksten bedrohten Säugetierarten Europas. In der „Roten Liste“ ist er als vom Aussterben bedroht klassifiziert. Der Main-Kinzig-Kreis wurde in einer wissenschaftlichen Studie als Knotenpunkt für Verbindungskorridore isolierter Otterpopulationen ermittelt. Mit dem Projekt plant die Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA) die Wiederbesiedlung des Fischotters im Main-Kinzig-Kreis zu unterstützen. Da die aktive Auswilderung von Fischottern wissenschaftlich umstritten ist, soll langfristig eine Wiederbesiedlung durch die natürliche Zuwanderung der Tiere in das Gebiet erreicht werden. Die Heinz Sielmann Stiftung unterstützt die GNA in dem zweijährigen Projekt dabei, Gefahrenstellen für die wandernden Tiere zu ermitteln und Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zu erarbeiten.

Die Kinzig in Hessen, Foto S. Hufmann

Die Kinzig in Hessen, Foto S. Hufmann

Naturnaher Abschnitt der Kinzig, Foto: S. Hufmann

Naturnaher Abschnitt der Kinzig, Foto: S. Hufmann

Kartierung auf der Kinzig, Foto: S. Hufmann

Kartierung auf der Kinzig, Foto: S. Hufmann

Trittsiegel des Fischotters, Foto: K. Bauer

Trittsiegel des Fischotters, Foto: K. Bauer

Für den Fischotter passierbare Brücke, Foto: S. Hufmann

Für den Fischotter passierbare Brücke, Foto: S. Hufmann

Kartierer-Team, Foto: S. Hufmann

Per Kanu werden vom Wasser aus Brücken und Biotopstrukturen dokumentiert. Foto: S. Hufmann