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Artenschutz

Wiederansiedlung von Habichtskäuzen in den Wäldern Nordostbayerns Der Habichtskauz kehrt zurück

1926, so vermuten Experten, wurde im Böhmerwald und dessen süd-westlichen Ausläufern, dem Bayerischen Wald, der letzte Habichtskauz erschossen. In den Naturparken Steinwald, Fichtelgebierge und Nördlicher Oberpfälzer Wald werden seit 2017 wieder Habichtskäuze angesiedelt.
  • Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V.
  • 01. 2020 - 01. 2023
  • Naturpark Steinwald
    Bayern, Deutschland
  • 25.000 Förderung
Der Habichtskauz kehrt zurück

Habichtskauz. Foto: Bernd Fischer

Der Habichtskauz soll als wichtige Leitart dabei helfen, die Biodiversität und die Lebensräume der Kultur- und Waldlandschaften Nordbayerns und der angrenzenden Gebiete Sachsens, Thüringens und Tschechiens zu verbessern. Um die tatsächliche Verbreitung der Tiere genauer zu analysieren und zu unterstützen, soll eine sogenannte Telemetriestudie durchgeführt werden. Durch die Fernerkundung werden aussagekräftige Daten über die Verbreitung und den Aufenthalt der Habichtskäuze erwartet. Die Ergebnisse fließen ein in die weitere Schaffung von Brutangeboten durch gezieltes Aufhängen von Nistkästen und Strukturverbesserungen in den besiedelten Habitaten.