© Hans Glader

Naturschutz aus Sicht des Zugvogelschutzes

Alles auf Durchzug

Die Bestandssituation der Agrarvogelarten hat sich in den letzten Jahren weiterhin verschlechtert. Aber auch wandernde Vogelarten leiden intensiv unter abnehmenden Flächen für ihre Rast und zur Nahrungsaufnahme. Im Projekt sollen daher Naturschutzmaßnahmen in der Agrarlandschafterstmals aus der Perspektive des Zugvogelschutzes anhand von Leitarten entwickelt, bewertet, zusammengefasst sowie vermittelt werden.

 

Stieglitze auf abgeblühten Pflanzen© Hans Glader

Das zweijährige Projektvorhaben gliedert sich in drei Phasen: Maßnahmenentwicklung, Maßnahmenerprobung, Ergebnisvermittlung. Die Maßnahmen beziehen sich auf die Gestaltung von Raststandorten auf Ackerflächen und werden im Modellgebiet Rheinland erprobt. Die Maßnahmen sollen auf ganz Deutschland übertragbar sein.

Ein Fokus des Projektes ist die Sensibilisierung von Landbewirtschaftenden für das Thema Vogelzug. Neben Vorträgen und Publikationen soll ein Ratgeber die Ergebnisse des Projekts in Form von ausführlichen Handlungsempfehlungen darstellen. Als Projektpartner ist die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft e.V. beteiligt.

 

Die Heinz Sielmann Stiftung unterstützt dieses Projekt mit einer Förderung von 15.000 Euro im Zeitraum von Juli 2022 bis Juni 2024.

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