© Ingolf König

Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide

Wisente & Weite vor den Toren Berlins

Wisente schubbern sich an alten Eichen, Przewalski-Pferde galoppieren über staubige Sandflächen und scheues Rotwild verbirgt sich hinter hohen Ginsterbüschen. Die Begegnung mit Wisent und Wildpferd, Wildbiene und Wiedehopf macht einen Ausflug durch Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide zum Abenteuer in der Natur. In einem einmaligen Naturschutzprojekt unmittelbar vor den Toren von Berlin und Potsdam hat die Heinz Sielmann Stiftung auf dem früheren Truppenübungsplatz Döberitz fast ausgestorbene Wildtierarten angesiedelt. Erlebnishungrige finden hier auf ausgedehnten Wanderwegen eine beeindruckende natürliche Vielfalt.

Naturerlebnis in Zahlen

3600 ha

groß ist die Döberitzer Heide, fast das 17-fache des Großen Tiergartens in Berlin.

55 km

Wanderwege laden Gäste zum Erkunden der weiten Naturlandschaft ein.

85 m

hoch über dem Meeresspiegel liegt der Aussichtsturm am Finkenberg, der einen Rundumblick über die Heide bis zum Berliner Fernsehturm bietet.

13 km

Reitwege stehen für malerische Ausritte im Gelände zur Verfügung.

30

Rast- und Aussichtspunkte laden zum Picknick ein.

© Thomas Hinsche

Raritäten vor der Linse

Wiedehopf, Steinschmätzer und Heidelerche - die Heide ist ein Vogelparadies. Entlang der Wege ergeben sich viele Möglichkeiten für Beobachtungen. Packen Sie ihr Fernglas ein!

Vom Truppenübungsplatz zum Naturschutzgebiet

300 Jahre lang wurde das Gelände militärisch genutzt. Auf dem Truppenübungsplatz Döberitz entstand so bis 1992 ein Mosaik diverser Lebensräume mit Trockenrasen, Heiden, Mooren, Feuchtwiesen, Röhrichten, Flugsandfeldern, Binnendünen und Laubmischwäldern. Brände, Explosionen und Kettenfahrzeuge hinterließen große Offenlandschaften, die ökologisch sehr wertvoll sind. 2004 erwarb die Stiftung das riesige Areal, um es nachhaltig für die Natur zu sichern.

Auf einer Größe von 5.500 Fußballfeldern und nur einen Kilometer Luftlinie von Berlins Westgrenze entfernt, leben fast eintausend geschützte Tierarten. Darunter Seeadler, Urzeitkrebse, Rotbauchunken, Wildbienen, Steinschmätzer, Ziegenmelker, Braun-, Schwarz- und Blaukehlchen und Wiedehopfe. Die Stars der Heide sind allerdings die großen Pflanzenfresser in der Kernzone: Hier leben rund hundert Wisente, fünfundzwanzig Przewalski-Pferde und etwa neunzig Rothirsche.

Große Militärtour Döberitzer Heide

In dieser geführten Tour lernen Sie die einzigartigen militärhistorischen Relikte aus drei Jahrhunderten in und um die Heide kennen: den ersten Militärflugplatz Deutschlands, das Olympische Dorf von 1936, die Zeppelinwerft Berlin Staaken, die Walküre-Kaserne Krampnitz und andere Spuren der Geschichte, die in keinem Reiseführer zu finden sind. Die Tour wird mit einem komfortablen VW-Bus für maximal 6 Personen durchgeführt. Getränke und Literatur zum Thema sind mit an Bord.

Terra Incognita Tours

Inh. Johannes Westerkamp 

Telefon: +49 3322 244 142
Mobil: +49 172 247 30 87

info@terra-incognita-tours.com
www.terra-incognita-tours.com

Heide-Knigge

Die Döberitzer Heide ist ein ehemaliger Truppenübungsplatz und ein europäisches Schutzgebiet. Daher gibt es für Naturinteressierte wichtige Regeln.

Erleben Sie Sielmanns Naturlandschaft

Ausgedehnte Wanderwege bieten Erholung abseits des Großstadttrubels. Ginsterbüsche und Birkenwäldchen haben Panzerfahrzeuge und Bunker abgelöst. In Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide hat die Heinz Sielmann Stiftung Wege entmunitioniert und Rastplätze errichtet. Ein Naturerlebnis, das das ganze Jahr über einen Besuch wert ist.

Finanzielle Förderung

GAK V - Projekt

Die Erhaltung und Wiederherstellung von Offenlandstrukturen in der Döberitzer Heide südlich des Natur-Erlebniszentrums wird im Rahmen einer Zuwendung zur Förderung des natürlichen Erbes und Umweltbewusstseins in Höhe von 746.298,91 Euro durch das Land Brandenburg und den Bund ermöglicht. Die Ko-Finanzierung erfolgt im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“.

Maßnahmenzeitraum: 04.2022 bis 31.03.2023

 

SUW II - Projekt

Die Erhaltung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt auf Heiden und frühen Sukzessionsstadien des Offenlandes in den Bereichen Hasenheide und Wüste wird im Rahmen des Programms „Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Umland“ des Landes Brandenburg mit 3.115.271,73 Euro gefördert.

Maßnahmenzeitraum: 09.2021 bis 31.12.2022

Mittelherkunft: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

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