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Nachhaltige Wiederbewaldung in Afrika AFR100

Bis 2030 in Afrika 100 Millionen Hektar Wald wiederherstellen – das ist das Ziel der African Forest Landscape Restoration Initiative (AFR100). Die Initiative wurde 2015 anlässlich der Verhand­lungen zum Pariser Klima­ab­kommen ins Leben gerufen und ist ein wichtiger Bestand­teil interna­­tionaler Ab­kommen zur Bewahrung und Wieder­­her­stellung der Wälder.

Diese Wieder­bewaldung leistet nicht nur einen Beitrag zum Klima­schutz, indem sie Klima­ver­änderungen verlangsamt und deren Aus­wir­kungen abschwächt. Intakte Wald­öko­sys­teme, gerade in tropischen und sub­tropi­schen Gebie­ten, spielen auch eine entschei­dende Rolle für den Erhalt der globalen biolo­gischen Vielfalt. Nebenbei verbessert die Wieder­her­stellung baum­reicher Landschaften auch die Boden­fruchtbarkeit und die Wasser­­versorgung einer Region. Das fördert wiederum die Ernäh­rungs­­sicherung, schafft nachhaltige Einkom­mens­­­formen in der Forst- und Land­wirtschaft und bekämpft die fort­schreitende Wüstenbildung.

An der AFR100-Initiative sind bislang über 25 afrikanische Nationen, darunter auch Äthiopien und Uganda, beteiligt sowie das Bundes­minis­terium für wirtschaftliche Zusammen­­arbeit und Entwicklung (BMZ), die Neue Partner­schaft für Afrikas Entwicklung (NEPAD) der Afrikanischen Union und das World Resources Institute in Washington, D.C.

Um das Ziel von 100 Millionen Hektar wieder­­­bewaldeter afrikanischer Land­schaften in 2030 zu erreichen, konzen­­trieren sich die verschie­denen afrikanischen Nationen auf degra­dier­te Land­­flächen. Auf ihnen wer­den mit finanzieller Unter­stützung durch internationale Geldgeber wie der Welt­bank sowie durch private ökologisch orientierte Investitions­­fonds und verschiedene Nicht­-Regierungs-Organisa­tionen neue Bäume gepflanzt.

Unterstützt werden die verschie­denen Akteure und Länder, die sich AFR100 verpflich­tet haben, auch von technischen Beratern, die der Ini­tia­tive bei der Erfüllung ihrer ambi­tio­nier­ten Aufgaben fachlich zur Seite stehen.

Die Heinz Sielmann Stiftung, die seit 2018 selbst zwei Wieder­bewaldungs-Projekte in Äthiopien und Uganda in Afrika realisiert, möchte ihren Beitrag zu dieser zukunfts­weisenden Team­leistung beitragen und ist daher seit Frühjahr 2018 als erste deutsche NGO technischer Partner der Initiative AFR100.

Übersicht der AFR100 Partnerländer:

Stand: Oktober 2018

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Interview Akteurstreffen in Nairobi

Elisabeth Hüsing, ehemal. Referentin für Internationale Zusammenarbeit der Heinz Sielmann Stiftung, berichtet von der größten Wieder­be­waldungs­­initiative in Afrika und erklärt, welche Rolle die Heinz Sielmann Stiftung dabei übernimmt.

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