© Ingolf König

Feuchtgebiete für Amphibien in Krackow

Feuchtgebiete als Lebensraum erhalten

Stillgewässer und naturnahe Feuchtgebiete sind unverzichtbare Lebensräume für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Doch vielerorts gehen diese wertvollen Lebensräume durch Verlandung, hohe Nährstoffeinträge und strukturelle Veränderungen verloren. Besonders Amphibien sind auf intakte Gewässer mit flachen Uferbereichen und dauerhaftem Wasserstand angewiesen. 

 

 

Foto eines männlichen Kammmolches. © Ralf Donat/Heinz Sielmann Stiftung
In der Paarungszeit tragen männliche Kammmolche einen imposanten Kamm auf dem Rücken

In der Gemeinde Krackow in Mecklenburg-Vorpommern soll deshalb der sogenannte „Kölk“ renaturiert und die ökologische Verbindung zur Kleinen Randow verbessert werden. Mit dem Projekt werden offene Wasserflächen wiederhergestellt und wichtige Gewässerstrukturen ökologisch aufgewertet.

Von den Maßnahmen profitieren insbesondere streng geschützte Amphibienarten wie Kammmolch, Rotbauchunke, Moorfrosch und Laubfrosch. Durch naturnahe Flachwasserzonen und verbesserte Lebensraumbedingungen entstehen wertvolle Rückzugs- und Fortpflanzungsräume. Gleichzeitig wird auch die Artenvielfalt weiterer wassergebundener Tiere gefördert, darunter Wasserfledermäuse, die auf ein stabiles Nahrungsangebot angewiesen sind. 

Das Vorhaben trägt darüber hinaus zur Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit und zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie bei. Ziel ist es, die Gewässerqualität langfristig zu stabilisieren und naturnahe Strukturen im Bereich der Kleinen Randow zu stärken. 

Die Heinz Sielmann Stiftung unterstützt dieses Projekt mit einer Förderung von 16.000 Euro im Zeitraum von April 2026 bis Juni 2027.  

 

Kontakt

Gemeinde Krackow

Chausseestraße 30  
17321 Löcknitz

+49 155/66338752 
 

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