Dank der Förderung durch die Heinz Sielmann Stiftung konnten unter anderem Außengehege, Wärmeplatten, Pflegeboxen, Absaugpumpen zur Behandlung von Madenbefall sowie Mikroskope zur Kot- und Parasitenuntersuchung angeschafft werden. Diese Ausstattung führte zu kürzeren Behandlungszeiten, einer deutlichen Entlastung der Ehrenamtlichen und verbesserten Überlebenschancen für die Tiere
Die Ergebnisse des Projekts sprechen für sich:
Im Förderzeitraum konnten 1.445 Igel sowie 574 weitere Wildtiere aufgenommen, medizinisch versorgt, gepflegt und – wenn ihr Gesundheitszustand es zuließ – erfolgreich wieder ausgewildert werden. Damit leistete das Projekt einen messbaren Beitrag zum Schutz bedrohter Wildtierarten in Schleswig-Holstein.
Neben der direkten Tierhilfe ist die Aufklärungsarbeit ein zentraler Bestandteil der Vereinsarbeit. Finderinnen und Finder werden umfassend beraten, und es wird aufgezeigt, wie Gärten und Grünflächen zu sicheren Lebensräumen für Wildtiere werden können – etwa durch den Verzicht auf Pestizide, den Schutz offener Wasserstellen oder das Belassen von Laub- und Reisighaufen.