© Kommunen für biologische Vielfalt e.V.

Nachhaltiger Artenschutz

durch Theorie & Umsetzung im besiedelten Raum

Gelebter Artenschutz in Kommunen

Die „Kommunen für biologische Vielfalt“ ist ein Zusammenschluss von Städten, Gemeinden und Landkreisen. Gemeinsam setzten sie sich für artenreiche Naturräume im Siedlungsbereich und in der freien Landschaft ein.  

 

Naturnah bepflanztes Staudenbeet an einer Straße © Kommunen für biologische Vielfalt e.V.

Ziel ist, dass Kommunen arten- und blütenreicher werden, um hochwertigen Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen zu schaffen. Kommunalverwaltungen bzw. deren Mitarbeitenden sind ein wichtiger Multiplikator für dieses Thema. Mit dem Projekt N.A.T.U.R. möchte der Verein diese Menschen informieren, weiterbilden und zum Handeln motivieren. Sie erfahren, wo sie Unterstützung bekommen und erhalten individuelle Beratung. Zusätzlich werden die Verantwortlichen dabei unterstützt, für die Anliegen zu werben und die Akzeptanz vor Ort zu steigern. So wurden beispielsweise eine App sowie Beiträge in sozialen Medien entwickelt, um Bürger:innen zu erreichen.

 

 

Naturnah gepflegter Park mit Wildblumen am Wegrand © Kommunen für biologische Vielfalt e.V.

Im Jahr 2025 konnte das Projekt N.A.T.U.R. seine Unterstützungsangebote für Kommunen deutlich ausbauen und weiter verstetigen. Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der intensivierten Beratung von Städten und Gemeinden: Insgesamt wurden 13 Vor-Ort-Beratungen sowie 10 Videoberatungen durchgeführt. Damit konnten nicht nur die im Vorjahr ausgefallenen Termine vollständig nachgeholt, sondern auch zusätzliche Kommunen erreicht werden. Die Resonanz auf die Beratungsangebote blieb durchweg positiv.  

Auch im Bereich der Wissensvermittlung wurden wichtige Impulse gesetzt. Die etablierten Webinarreihen zu Themen wie „Wiesen & Rasen“, „Stauden“, „Bäume & Sträucher“, „Strategie & Planung“ sowie „Artenschutz & Monitoring“ stießen erneut auf sehr große Nachfrage. Mit bis zu über 400 Teilnehmenden pro Webinar konnte die Reichweite gegenüber den Vorjahren nochmals gesteigert werden. Ergänzend fanden fünf vertiefende Fortbildungen in verschiedenen Städten statt, an denen rund 120 Fachkräfte aus Kommunalverwaltungen teilnahmen.  

Eine Gruppe Menschen steht an einer Grünflächenbepflanzung © S. Herbst / Kommunen für biologische Vielfalt e.V.

Ein weiterer Meilenstein war der Fachworkshop zum Thema „Artenreiche Hecken im Siedlungsraum“, der in Köln durchgeführt wurde. Neben Fachvorträgen und Exkursionen standen praxisorientierte Workshops im Fokus, deren Ergebnisse in eine Arbeitshilfe für Kommunen einfließen. Parallel dazu wurde die bereits 2024 gestartete App „NATURgewinnt – Best Practice vor Ort per Klick“ weiter ausgebaut und um zusätzliche Beispiele naturnaher Flächen ergänzt.  

Auch die Öffentlichkeitsarbeit wurde kontinuierlich fortgeführt. Neben einer aktiven Social-Media-Präsenz wurden erneut monatliche Informationsbeiträge für Kommunen bereitgestellt, die praxisnah über Themen wie Entsiegelung, naturnahe Begrünung oder biodiversitätsfördernde Maßnahmen informieren.  

Die Heinz Sielmann Stiftung unterstützt dieses Projekt mit einer Förderung von 87.714 Euro im Zeitraum von Oktober 2021 bis September 2027.

Kontakt

Kommunen für biologische Vielfalt e.V.

Geschäftsstelle Radolfzell

Fritz-Reichle-Ring 2
78315 Radolfzell
Tel: +49 7732 / 999 636-0

E-Mail: info@kommbio.de

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