Im März 2026 schloss Bandi die Ausbildung erfolgreich ab und wurde als Arterkennungs- und Gehölzpathogenspürhund zertifiziert. Während des letzten Ausbildungsblocks arbeitete sie bereits mit Geruchsproben, die dem späteren Zielgeruch möglichst nahekommen. Frische Reptilieneier konnten dabei zuverlässig detektiert und angezeigt werden.
Auch die ersten Tests im eigentlichen Projektgebiet verliefen vielversprechend: Ende März 2026 zeigte Bandi sowohl eine ausgelegte frische Eierschale als auch einen bereits bekannten Gelegestandort der Europäischen Sumpfschildkröte exakt an. Aus bekannten Gelegen wurden zudem frische Geruchsproben gewonnen, die künftig für die weitere Sucharbeit eingesetzt werden können.
Damit wurde mit dem Förderprojekt eine wichtige Grundlage geschaffen, um den Artenspürhund künftig gezielt bei der Suche nach Gelegen einzusetzen. In der ersten Einsatzphase wird die Hundesuche zunächst weiterhin durch die Telemetrie ergänzt. So können weitere Erfahrungen gesammelt und die Methode unter realen Bedingungen weiter erprobt werden. Perspektivisch kann der Einsatz des Artenspürhundes dazu beitragen, mehr Gelege aufzuspüren, diese gezielt zu schützen und zugleich wichtige Daten über die Fortpflanzung und Entwicklung der Sumpfschildkrötenpopulation zu gewinnen.