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Ihre Stimme zählt!Wahl zum Gartentier des Jahres

Gärtnern liegt stark im Trend und die Garten­saison ist bereits in vollem Gange. Doch der Verlust naturnaher Strukturen, der Einsatz chemischer Dünger, Pflanzen­schutz­mittel und Mähroboter machen der Natur im Garten zu schaffen. Vom25. März bis 13. Junikonnten Sie abstimmen, wer Deutschlands Gartentier des Jahres 2021 wird. 7.221 Personen sind unserem Aufruf gefolgt - das Ergebnis steht fest:

Platz 1: Stieglitz (Distelfink) mit 27,35 % der Stimmen

Platz 2: Siebenpunkt-Marienkäfer mit 20,34 % der Stimmen

Platz 3: Maulwurf mit 16,59 % der Stimmen

Zu gewinnen gab es: 

  • 10x Gärtnern für eine bessere Welt von Ilona Koglin & Marek Rohde
  • 10x Ein Garten für Tiere von Bärbel Oftring
  • 10x Mein Garten summt! von Simone Kern
  • 10x Bei dir piept's wohl! von Bärbel Oftring
  • 10x Mach mich locker! von Bärbel Oftring
  • 10x Welche Wildbiene ist das? von Hannes Petrischak

 

Die Gewinner:innen der Verlosung werden in Kürze per E-Mail informiert.

Carduelis carduelis Stieglitz (Distelfink)

Von der naturnahen Gestaltung in Gärten und an Häusern profitiert zum Beispiel der Stieglitz. Die Samen­stände vieler Garten­blumen stehen auf seinem Speiseplan. Dazu gehören Pflanzen denen man nachsagt, sie könnten mit den Folgen der Klima­krise gut zurecht­kommen: Disteln, Kornblumen, Sonnenhut und Astern

Mir hilft: Verblühte Samenstände im Herbst stehen lassen statt abschneiden


Foto: igreen/Jonathan Fieber
27.42 %

Coccinella septempunctata Marienkäfer

Der Siebenpunkt-Marienkäfer ist ein wich­ti­ger Unter­stützer im Kampf gegen Blatt­läuse. Bis zu 150 Stück davon können die Larven und die aus­ge­wachsenen Käfer täglich fressen. Kein Wunder, dass ihm der Ruf als Glücks­bringer vorauseilt. Mit seinem Abwehr­sekret schlägt er sogar Ameisen in die Flucht.

Mir hilft: Verzicht auf Pesti­zide und chemi­sche Dünger; Ringel­blumen, Kornblumen, Fenchel, Knoblauch, Garten-Hibiskus, Minze


Foto: Pixabay
20.43 %

Talpa europaea Maulwurf

Obwohl streng geschützt, wird der Maulwurf zu Unrecht aus Gärten vertrieben. Denn wo er buddelt, ist das Boden­leben intakt. Seine Gänge durch­lüften das Erdreich und er vertilgt Enger­linge und Schnecken. Wo Maulwürfe graben, halten sich Wühl­mäuse fern! Die fruchtbare Erde, die er zu Tage fördert, eignet sich gut als Beetdünger.

Mir hilft: Den Rasenmäher öfter stehen lassen und der Verzicht auf Schädlingsgifte


Foto: igreen/Jonathan Fieber
16.53 %

Anthidium manicatum Garten-Wollbiene

Die Männchen verteidigen ihr Revier bis auf das Äußerste gegen andere Blüten­besucher wie Honigbienen oder große Hummeln - ein spannendes Naturschauspiel! Stechen kann die Garten-Wollbiene aber nicht. Ihr dünner Stachel dringt nicht durch menschliche Haut.

Mir hilft: Hohlräume wie Mauerritzen, Löcher im Holz oder in der Erde; Pflanzen mit behaarten Blättern, wie Ziest


Foto: Hannes Petrischak
12.29 %

Crocidura suaveolens Gartenspitzmaus

Die Spitzmaus trifft man immer seltener in Gärten an. Trotz ihres Namens gehört sie nicht zu den Mäusen, sondern ist als Insek­ten­fresser eng mit Maulwurf und Igel ver­wandt. Mit ihren spitzen Zähnchen erbeu­tet sie Insekten und Schnecken, die im Garten lästig werden können. Wurzeln stehen nicht auf ihrem Speiseplan.

Mir hilft: Versteckmöglichkeiten wie alte Wurzelstöcke, Ast- oder Laubhaufen; im Winter immergrüne Pflanzen als Unterschlupf


Foto: igreen/Jonathan Fieber
11.37 %

Papilio machaon Schwalbenschwanz

Er ist einer der größten und imposantesten heimischen Schmetterlinge. Als Gartengast findet er sich ein, wenn seine Raupen die passenden Futterpflanzen finden. Das sind Doldenblütler wie Dill, Pastinake oder wilde Möhre. Für die ausgewachsenen Falter sollte ein reiches Blütenbuffet gedeckt sein.

Mir hilft: Vereinzelt stehende Futterpflanzen, die über offenen Bodenstellen stehen und direkt angeflogen werden können.


Foto: Ralf Donat
11.97 %