Während des Seminars dokumentierten die Teilnehmenden ihre Funde in gemeinsamen Artenlisten und auf der Citizen-Science-Plattform iNaturalist. Bis August 2026 kamen dort 1.156 Beobachtungen von insgesamt 548 verschiedenen Arten zusammen. Die erfassten Daten fließen über iNaturalist zudem in die globale Biodiversitätsdatenbank GBIF ein und stehen damit auch für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung.
Unter den Beobachtungen befanden sich zahlreiche bemerkenswerte und für die Lebensräume der Region charakteristische Arten. Dazu zählen beispielsweise die Gefleckte Schnarrschrecke, der Kiesbankgrashüpfer und der Gelbringfalter sowie Pflanzenarten wie Karlszepter, Brand-Knabenkraut und Traunsteiners Knabenkraut.
Das Seminar konnte wie geplant durchgeführt werden und wurde von den Teilnehmenden insgesamt sehr positiv bewertet. Neben der Vermittlung von Artenkenntnissen entstanden neue Kontakte und ein intensiver Austausch zwischen naturkundlich interessierten jungen Menschen aus verschiedenen Teilen Deutschlands. Die Erfahrungen aus dem Projekt sollen auch in zukünftige naturkundliche Seminare des DJN einfließen. Für eine mögliche Wiederholung des Seminars im Ammertal wurde bereits ein inhaltlicher Leitfaden erarbeitet.