Der Weidezaun steht: In der Nähe des sogenannten Dorfener Hutangers fungieren Wasserbüffel auf einer etwa drei Hektar großen Fläche als Landschaftspfleger. „Wasserbüffel sind Naturschützer auf vier Beinen. Durch ihre Lebensweise schaffen sie abwechslungsreiche Strukturen mit offenen Wasserstellen, Schlammbereichen und unterschiedlich hohen Vegetationszonen – genau das brauchen viele bedrohte Arten“, erläutert Carl-Christian Wippermann, Leiter von Sielmanns Biotopverbünden Südbayern. „Wir freuen uns, dass wir hier ein weiteres äußerst wirksames Beweidungsprojekt unterstützen können.“
Vorbildliche Kooperation verschiedener Akteure
Durch die Förderung der Heinz Sielmann Stiftung konnte eine bereits bestehende Weide des Projekts FOKUS Natur.Vielfalt.Isental [1]erweitert werden – mit dem Ziel, artenreiche Lebensräume im Isental wiederherzustellen und langfristig zu schützen.
Die Heinz Sielmann Stiftung hat unter anderem den Bau eines Weidezauns finanziert – Grundvoraussetzung dafür, dass die extensive Beweidung auf der neuen Fläche starten kann.
Naturschutz sichtbar machen
Öffentlichkeitsarbeit ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts. Naturschutz soll Besucherinnen und Besuchern der Biotope erlebbar gemacht werden. Aktionen, Führungen und Bildungsangebote ergänzen daher die Maßnahmen.
FOKUS Natur.Vielfalt.Isental ist ein Gemeinschaftsprojekt aus den Gemeinden Lengdorf, Schwindegg, Rattenkirchen, Obertaufkirchen, der Stadt Dorfen, der Wildland-Stiftung Bayern und dem LPV Mühldorf, welches vom Bayerischen Umweltministerium über die Landschaftspflege und Naturparkrichtlinie gefördert wird. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Mehr über das Engagement der Heinz Sielmann Stiftung in Oberbayern erfahren Sie hier. Informationen zur Projektförderung der Stiftung finden Sie hier.
