Naturwunderwahl 2016
Wählen Sie das schönste Naturwunder Deutschlands zum Thema "Wildnis"

Windzerzauste Steilufer, schroffe Felsenformationen, skelettierte Buchen, dunkle Moore, wilde Unterwasserwelten – quer durch die Republik lässt sich die Dynamik und Kraft der Natur erleben. Vor allem in den Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparks – den Nationalen Naturlandschaften - gibt es viele dieser wilden Wunder. Durch ihre Ursprünglichkeit und die natürlich ablaufenden Prozesse ohne menschliche Nutzung finden hier spezialisierte Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.

Die Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e. V. laden Sie ein, die schönste Wildnis Deutschlands zu küren. Bis 18. September 2016 haben Sie die Wahl. 


Stimmen Sie ab und gewinnen Sie mit etwas Glück

1. Preis: eine Kranichsafari in Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen für 2 Personen

2. Preis: eine Kutschfahrt in Sielmanns Naturlandschaft Kyritz-Ruppiner Heide für 2 Personen

3. Preis: einen Fjällräven Rucksack der Nationalen Naturlandschaften

Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer Wattenmeer

Das Wattenmeer ist eine der wenigen urwüchsigen, vom Menschen weitgehend unveränderten Naturlandschaften Europas und die vogelreichste Region unseres Kontinents. Das schleswig-holsteinische Wattenmeer ist Teil dieses Weltnaturerbes und der größte Nationalpark zwischen dem Nordkap und Sizilien. Echte Wildnis ist dort an vielen Orten zu erleben. Die Salzwiesen, Priele und Nehrungen bei St. Peter-Ording sind ein Beispiel.

Foto: Martin Stock/LKN.SH
23.99 %

Nationalpark Harz Bergwildnis Harz

Der Nationalpark Harz beherbergt eine der größten Waldwildnisflächen der Nationalen Naturlandschaften. Eingestreut in die Waldlandschaft sind neben Mooren auch zahlreiche Felsen, Klippen und Blockhalden aus Granit, Quarzit und anderen Gesteinen. Sie strahlen eine besondere Faszination aus und sind prominente Aussichtspunkte über die sagenumwobene Bergwildnis des länderübergreifenden Nationalparks Harz.

Foto: Mirko Lehmann
25.84 %

Nationalpark Hainich UNESCO-Welterbe Hainich

Im Herzen der größten nutzungsfreien Laubwaldfläche Deutschlands befindet sich ein Relikt naturbelassener alter Buchenwälder, das am 25. Juni 2011 zum UNESCO-Welterbe ernannt wurde. Hier wachsen die weltweit wertvollsten artenreichen Buchenwälder der Mittelgebirge auf Kalkstein. Die Weltnaturerbefläche zeigt unser ursprüngliches, europäisches Waldbild mit seiner eindrucksvollen Vielfalt, Pracht und Schönheit - und beeindruckt so als außergewöhnliches Naturwunder!

Foto: Rüdiger Biehl
6.98 %

Naturpark Nuthe-Nieplitz Stiftungsflächen Jüterbog

Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog im Naturpark Nuthe-Nieplitz hat die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg 7.200 Hektar erworben und als Wildnisgebiet gesichert. Sanddünen, Heiden und Pionierwälder, Feuchtgebiete und alte Wälder finden sich in dem heutigen Naturschutz-, FFH- und SPA-Gebiet. Auf über 75% der Fläche finden keine Eingriffe mehr statt und seltene Arten wie Wolf, Fischotter, Bechsteinfledermaus und Wiedehopf fühlen sich wohl. Geführte Exkursionen und 30 km Wanderwegenetz laden zum Entdecken ein.

Foto: LaNaServ/K.Winter
0.89 %

Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern Die Schaale im Urstromtal der Elbe

Die Schaale ist ein besonders naturnaher Flusslauf im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern. Ihre wilde (Unter-)wasserlandschaft bietet unzähligen Tier- und Pflanzenarten wertvollen Lebensraum. Mystisch imposant zeigt sich der „Laichkraut-Wald“ in der Strömung des mäandrierenden Schaalelaufs. Die Schaale verbindet die beiden UNESCO-Biosphärenreservate Schaalsee und Flusslandschaft Elbe in Westmecklenburg.

Foto: Thomas Lerch / Oliver Ulmer
1.49 %

Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft Darßer Weststrand

Nicht immer kommt die Ostsee so friedvoll am Darßer Weststrand daher, der hier in idyllisches Abendrot getaucht ist. Das windzerzauste Steilufer und die skelettierten Buchen zeugen vom Wüten ungebändigter Naturgewalten. Jährlich nagt sich die vom Sturm getriebene Brandung Meter um Meter in das bewaldete Steilufer. Mit dem verschlungenen Sand nährt die Strömung junges Land weiter ostwärts.

Foto: Annett Storm
18.79 %

Naturpark Bayerischer Wald Rieslochschlucht

In der Rieslochschlucht bei Bodenmais lassen sich die wilde Natur und die höchsten Wasserfälle des Bayerischen Waldes hautnah erleben. Im Naturschutzgebiet und Naturwaldreservat Riesloch stehen die unberührten Schluchtwälder samt Alt- und Totholzbäumen seit 1939 bzw. 1978 unter Schutz. Über 300 verschiedene Moosarten, wie das Leuchtmoos, finden sich in der feucht-kühlen Schlucht, die zudem Wanderfalken und Fledermäusen einen geeigneten Lebensraum bietet.

Foto: Naturparkarchiv
5.59 %

Naturpark Dahme-Heideseen Vergängliche Wildnis alter Eichen

Sie wirken urgewaltig, die Trauben-Eichen der Dubrow. Als sie aufwuchsen wurde das Vieh zur Mast in den Wald getrieben. Danach unterdrückten große Wildbestände im königlich-preußischen Jagdrevier den Aufwuchs junger Bäume. Jetzt geht die Zeit der großen Eichen zu Ende. Sie unterliegen im Kampf ums Licht. So auch die fast 600 Jahre alte Königseiche. Im vergangen Herbst stürzte der größte Teil des starken Stammes. Im Mulm des toten Holzes leben nun die Larven des Hirschkäfers. Kleine Wildnis!

Foto: Naturpark Dahme-Heideseen / Hans Sonnenberg
0.68 %

Naturpark Fichtelgebirge Blockhalden im Fichtelgebirge

Relikte aus der Eiszeit: Die Blockhalden im Fichtelgebirge sind seltene und besondere Lebensräume. In den großen Flächen von Granitblöcken in den Hochlagen des Fichtelgebirges herrscht ein besonderes Klima, in denen einige Reliktarten seit der letzten Kaltzeit überdauern. Diese Arten kommen sonst nur in den Alpen, Skandinavien oder Sibirien vor.

Foto: Eckardt Kasch
0.28 %

Naturpark Münden Bachtäler im Kaufunger Wald

Im FFH Gebiet "Bachtäler im Kaufunger Wald" mäandrieren mehrere naturnahe Mittelgebirgsbäche durch die alten Buchenwälder. Die natürliche Gewässerdynamik bietet geschützten Arten wie dem Eisvogel, der Wasseramsel oder dem Schwarzstorch einen hervorragenden Lebensraum. Es ist geplant, die Bachtäler unter Naturschutz zu stellen.

Foto: Ralf König
7.12 %

Naturpark Siebengebirge Wildnis Siebengebirge

Mut zur Wildnis: Im ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands, dem Siebengebirge, dürfen alte und junge Buchenwälder und vulkanischer Fels sich selbst leben. Mitten im Ballungsraum Köln/Bonn entwickeln sich Lebensräume von 724 Farn- und Blütenpflanzen und die Heimstatt von Wildkatze und Schwarzstorch in ihrer natürlichen Dynamik frei von menschlichen Eingriffen.

Foto: Dr. Willi Fuchs
6.12 %

Naturpark Südschwarzwald Wutachschlucht

Das Naturschutzgebiet Wutachschlucht im Osten des Schwarzwalds beherbergt eine ursprüngliche Wildflusslandschaft. Regelmäßige Hochwasser verändern dynamisch den Flusslauf, bringen Hänge zum Rutschen und lassen neue Lebensräume entstehen. Mosaikartig geht die Standortvielfalt vom Auewald über steile Hangschluchtwälder hinauf zu Steppenheidewäldern auf den Felsbändern.

Foto: Naturpark Südschwarzwald / Martin Schwenninger
1.53 %

Naturpark Niederlausitzer Landrücken Sielmanns Natur­landschaft Wanninchen

Nach Jahrzehnte langem Kohleabbau entwickelt sich in den ehemaligen Gruben eine einzigartige Natur mit einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, die in der normalen Kulturlandschaft kaum noch Platz haben. Lässt der Mensch eine ungestörte Entwicklung zu, so entstehen hier Erholungslandschaften für Natur und Mensch. In Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen geschieht dies auf über 3.000 Hektar.

Foto: Ralf Donat
0.71 %

Deutschlands Naturwunderwahl 2016 ist eine Kooperation der Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. 

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