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Wir suchten das schönste Naturwunder Deutschlands

Nationale Naturlandschaften BHU

An dieser Stelle haben wir Ihnen bis zum 11. September 2013 eine Auswahl der schönsten Naturwunder Deutschlands vorgestellt (siehe unten). Hier hatten Sie Gelegenheit, Ihre Stimme für Ihr Naturwunder abzugeben. Die Abstimmung ist leider beendet.

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Basaltkuppe Rauher Kulm
Bayern, Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald
Der Rauhe Kulm gehört mit zu den markantesten Vulkanen des Oberpfälzer Hügellandes aus dem Tertiär. Die Landmarke wurde schon in der Steinzeit besiedelt, Ausgrabungen erbrachten mittelalterliche Funde. Eine Gipfelburg wurde im 16. Jahrhundert zerstört. Heute befindet sich ein Aussichtsturm auf dem Gipfel.

41.02 %

Steinerne Rose bei Saalburg
Thüringen, Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale
Die vor 390 Millionen Jahren (Mittleres Devon) ent­standene Steinerne Rose befindet sich in der Nähe der Stadt Saalburg-Ebersdorf im Saale-Orla-Kreis, an der Reußischen Fürstenstraße. Sie entstand aus Lava, die unter dem Meer ausgetreten ist. Diese erstarrte zu rundlichen Formen, von Tonschiefer umschlossen. Der innere Aufbau aus konzentrischen Schalen erweckt bei Verwitterung den Eindruck einer aufbrechenden Rosenknospe.

37.69 %

St. Ingberter Stiefel im Bliesgau
Saarland, Biosphärenreservat Bliesgau
Der Stiefel der Stadt St. Ingbert ist ein einzigartiger Felsen aus hartem und weichem Buntsandstein. Durch Verwitterung erhielt er seine besondere Form. Der Stiefel wurde wohl schon in keltischer Zeit zu Kultzwecken genutzt und ist heute ein Wahrzeichen von St. Ingbert.

7.46 %

Frau-Holle-Teich am Hohen Meißner
Hessen, Naturpark Meißner-Kaufunger Wald
Der sagenumwobene Frau-Holle-Teich ist einer der stimmungsvollsten Plätze des Hohen Meißners. Er soll unendlich tief und der Eingang in Frau Holles Reich sein. Werden und Vergehen sollen hier zusammentreffen. Bereits vor 2000 Jahren war er Kultstätte. Kamm-Molch, Alpenstrudelwurm, Geburtshelferkröte sowie Purpurreitgras leben und gedeihen in und um den Frau-Holle-Teich.

2.90 %

Vulkankegel Calver Bühl in Dettingen an der Erms
Baden-Württemberg, Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Der Calver Bühl ist das Wahrzeichen der Gemeinde Dettingen/Erms und befindet sich im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Mit seinem Baum auf der Spitze ist der Vulkanembryo bereits von Weitem gut sichtbar. Am Albtrauf gelegen begrüßt er die Wanderer vor ihrem Aufstieg auf die Albhochfläche.

2.03 %

Basaltfächer auf dem Hirtstein
Sachsen, Naturpark Erzgebirge/Vogtland
Das Erstarrungsgestein Basalt ist hier als Fächerung ausgebildet. Mit seinen 15 Meter Höhe und der Form eines Palmwedels wurde der Hirtstein von der Akademie der Geowissenschaften in Hannover als eines der bedeutendsten Geotope Deutschlands eingestuft.

1.92 %

Saurierfährten bei Barkhausen
Niedersachsen, Natur- und Geopark TERRA.vita Nördlicher Teutoburger Wald, Wiehengebirge, Osnabrücker Hügelland e.V.
Bei Barkhausen im Wiehengebirge haben vor etwa 150 Millionen Jahren langhalsige Saurier und zwei Raub­saurier ihre Fußabdrücke im Schlamm hinterlassen. Ihre heutige fast senkrechte Lage erhielten sie bei der Auffaltung des Wiehengebirges am Ende der Kreidezeit vor etwa 65 Millionen Jahren.

1.32 %

Markantes Felsgestein im Reich der urigen Buchen
Hessen, Nationalpark Kellerwald-Edersee
Markante Felsen und Blockhalden sowie steinige Felshänge sind typische Sonderbiotope der Buchen­wald­landschaft im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Sie gehören neben urigen Naturwaldresten und rund 1.000 Quellen und Bächen zu den Schätzen des Nationalparks, der 2011 als UNESCO-Weltnaturerbe geadelt wurde.

0.72 %

Dicke Marie in Berlin-Tegel
Berlin
Die Dicke Marie ist mit rund 800 Jahren der älteste Baum der Stadt Berlin. Die Stieleiche steht an der Großen Malche in Tegel nahe dem Schlosspark. Ihren Namen erhielt die knorrige Eiche von den Brüdern Alexander und Wilhelm Humboldt, die den Baum nach der korpulenten Köchin im Schloss Tegel benannten. Der Umfang des Baumes in Brusthöhe beträgt 6,65 Meter, die Höhe 26 Meter. Ein Besuch der Dicken Marie lässt sich gut mit einer Dampferfahrt auf dem Tegeler See verbinden.

0.71 %

Maulbeerallee in Blankensee
Brandenburg, Naturpark Nuthe-Nieplitz
Der Maulbeerbaum ist in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel anzutreffen. Die hier angepflanzte Art Morus alba ist die bekannteste und wird auf Grund ihrer weißlichen Früchte als Weißer Maulbeerbaum be­zeichnet. Es ist zu vermuten, dass die Maulbeerallee im Zeitraum um 1750 angepflanzt wurde. Bereits im Jahre 1932 wurde die Allee unter Naturschutz gestellt.

0.67 %

Wacholderbestand bei Jellen
Mecklenburg-Vorpommern, Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide
Ganze 2,83 Hektar groß ist das Flächennaturdenkmal Wacholder­bestand, ein lückiger Wacholder-Kiefernwald in der Schwinzer Heide im Zentrum Mecklenburg-Vorpommerns. Das Gebiet liegt etwa 1,5 Kilometer nordöstlich von Jellen am alten Landweg nach Krakow und westlich des Naturschutzgebietes Jellen im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide. Schwarz­specht, Hohltaube, Rauhautfledermaus und der Abendsegler nutzen den Höhlenreichtum der alten Kiefern zur Brut bzw. als Quartier zur Aufzucht der Jungen.

0.61 %

Alter Schwede in Hamburg, Övelgönne
Freie und Hansestadt Hamburg
In der Elster-Eiszeit (vor etwa 400.000 Jahren) wurde der Alte Schwede mit dem Inlandeis aus Südschweden an seinen Fundplatz in der Elbe transportiert. Er hat einen Umfang von 19,7 Metern bei einer Höhe von 4,5 Metern und einem Gewicht von 217 Tonnen. Der Fels wurde 1999 bei Bagger­arbeiten in der Elbe gefunden und im Jahr 2000 "offiziell eingebürgert". Am Elbufer bei Övelgönne in Hamburg ist der große Findling zu besichtigen und zu beklettern.

0.44 %

Großer Pfahl bei Viechtach
Bayern, Naturpark Bayerischer Wald
Das Quarzriff des Großen Pfahls bei Viechtach führt heute als "Bayerns Geotop Nummer eins" die Liste der einhundert schönsten erdgeschichtlichen Erscheinungs­formen in Bayern an. Der Pfahl durchquert als uralte Bruchlinie auf einer Länge von nahezu 150 Kilometern das Grundgebirge des Bayerischen Waldes. Seine erd­geschichtliche Bedeutung und Einmaligkeit finden weltweit Interesse.

0.37 %

Stieleiche auf dem Dorfanger von Schwerin
Brandenburg, Naturpark Dahme-Heideseen
Unumstrittener Mittelpunkt des kleinen Ortes Schwerin an der Groß Schauener Seenkette ist die auf dem Dorfanger stehende Stieleiche. Als Friedenseiche um 1814 gepflanzt, erinnert sie an die Befreiungskriege gegen die Truppen Napoleon Bonapartes. Sie ist nun fast 200 Jahre alt. Die Rundbank um den Stamm lädt zum Verweilen ein.

0.36 %

Schirmeiche bei Putbus
Mecklenburg-Vorpommern, Biosphärenreservat Südost-Rügen
Die Schirmeiche wird als Hofbaum der im 30-jährigen Krieg wüstgefallenen Hofstellen im heutigen Waldgebiet der Goor gedeutet. Sie ist seit 1967 als Naturdenkmal auf der Denkmalliste des Kreises Rügen verzeichnet. Der Baum zählt zu den stärksten und ältesten Eichen der Insel Rügen. Ihr Alter wird auf etwa 600 Jahre geschätzt werden, ihr Stammumfang beträgt 5,90 Meter.

0.36 %

Betteleiche im Hainich
Thüringen, Nationalpark Hainich
Die Betteleiche zählt zu den ältesten und markantesten Bäumen im Hainich: Ihr Alter wird mit rund 800 Jahren angegeben, der Stammumfang in Brusthöhe beträgt 5,6 Meter und der Durchgang ist etwa 2,5 Meter hoch. Die Stieleiche gilt als das bekannteste Wahrzeichen des Nationalpark Hainich. In vorreformatorischer Zeit soll sich in der Bettel­eiche ein Bildstock und ein Behältnis für Opfer­gaben befunden haben. Diese Nische hat sich durch Fäulnis und Verwitterung zu der heutigen Größe erweitert.

0.36 %

Heidenhöhlen bei Stockach
Baden-Württemberg
Die Geschichte der Sandsteinfelsen begann im Tertiär (vor 65 bis 2 Mio. Jahren): Die Alpen falteten sich und im Alpenvorland entstand ein Becken, das sich mit Wasser füllte - das Molassemeer, ein Vorgänger des Bodensees. Alpenflüsse beförderten Sand in das Becken. Dieser setzte sich am Meeresboden ab, verfestigte sich zu Sandstein und ließ die heute rund um den Bodensee vorhandenen Sandsteinfelsen entstehen. Die Heiden­höhlen wurden einst von Menschenhand erschaffen, ihr Alter ist unbekannt.

0.33 %

Florentineneiche im Spreewald
Brandenburg, Spreewald
Die Florentineneiche gehört zur Gemarkung Straupitz in Brandenburg und steht im Byttnahain. Der ehemals stärkste Baum des Spreewalds stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Seit 1959 gilt die Florentineneiche als abgestorben. Ein neuer Baum namens "Florentinchen" wächst seit dem Jahr 2000 an ihrer Seite.

0.32 %

Solitäreiche im Gartenreich Dessau-Wörlitz
Sachsen-Anhalt, Biosphärenreservat Mittelelbe
Bei den Solitäreichen handelt es sich fast ausschließlich um die Stieleiche Quercus robur. Der älteste dieser Bäume im Gartenreich Dessau-Wörlitz wird auf etwa 650 Jahre geschätzt und erreicht in Brusthöhe einen Umfang von 7,30 Meter (Stammdurchmesser 2,32 Meter). Die alten Stieleichen sind Lebensraum vieler Tierarten. Bemerkenswert sind die Hölzer bewohnenden Großkäfer wie Heldbock, Hirschkäfer und Eremit.

0.18 %

Zweibeinige Buche
Niedersachen, Naturpark Münden
Die Buche befindet sich in einem Buchenhochwald im Dransfelder Stadtforst des Naturparks Münden. Sie hat als Fuß zwei getrennte Stämme, die in ca. 1,5 Meter Höhe zu einem geschlossenen Stamm zusammengewachsen sind.

0.12 %

Baumhasel in den Bremer Wallanlagen
Freie Hansestadt Bremen
Im Zuge der Umgestaltung der Wallanlagen der Hansestadt Bremen zur Grünanlage sind zahlreiche Pflanzungen von Solitärbäumen erfolgt. Auch die Baumhasel ist vor über 200 Jahren dort gepflanzt worden. Bei einer Höhe von 18 Meter beträgt ihr Kronen­durch­messer stattliche 25 Meter. Dank umfang­reicher Maßnahmen zum Schutz des Baumes wird die schöne Baum­hasel mit ihren bis zu 8 Meter langen waagerecht ausgebildeten Ästen hoffentlich noch viele Jahre Besuchern der Wallanlagen an warmen Sommertagen Schatten spenden.

0.10 %

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