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Wilde Bäche und Flüsse Wählen Sie Deutschlands Naturwunder 2019

Deutschlands Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks durchzieht ein Netzwerk aus Bächen und Flüssen, zumeist begleitet von natürlichen Ufern, artenreichen Feuchtwiesen und strukturreichen Auwäldern. Hier findet sich oft eine außergewöhnliche Biodiversität.

Stimmen Sie vom 17. Juni bis 4. August 2019 auf dieser Seite für Ihr Lieblingsfoto ab und gewinnen Sie dabei tolle Sachpreise! Alle Gewinner werden im August schriftlich per E-Mail benachrichtigt.

Niedersachsen, Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer Priel

Lebensraumtyp: Wattenmeer und Salzwiesen

Charakterarten: Seeskorpion, Nordseegarnele, Queller, Schlickgras, Strandaster, Rotschwingel, Strandwegerich

Beschreibung: Priele sind charakteristische Elemente des Weltnaturerbes Wattenmeer - wildere Flüsse als diese sind schwer zu finden: Ständig im Wandel begriffen, bilden sie sich durch den Wechsel von Ebbe und Flut regelmäßig neu und verbinden Salzwiesen mit den Wattflächen und dem Meer. Fische wie Schollen oder Sandgrundeln können auch bei Ebbe in diesen Wasserläufen überleben.


Foto: Norbert Hecker
16.96 %

Baden-Württemberg, Biosphärengebiet Schwäbische Alb Die Große Lauter

Lebensraumtyp: Flusstal, Riedwiesen, Hochstaudenflur, Auwälder

Charakterarten: Wasseramsel, Bachforelle, Elritze, Mädesüß, Gelbe Schwertlilie

Beschreibung: Die Große Lauter ist der Beweis dafür, dass es doch Wasser auf der Alb gibt, das sich unterirdisch sammelt und als Karstquelle wieder ans Licht sprudelt. Wildromantisch mäandert der Fluss mit seinen kleinen Wasserfällen durch das burgenreiche Lautertal und fließt vorbei an rauen Felsen, sonnen­geküssten Wacholder­heiden und geheimnisvollen Höhlen. 


Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
15.99 %

UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Elbe zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt

Lebensraumtyp: Fluss mit Auwald und mageren Flachlandmähwiesen

Charakterarten: Schwarzstorch, Seeadler, Biber, Lachs, Rapfen, Großer Wiesenknopf

Beschreibung: Sternenklarer Himmel bei Nacht, vielfältige Lebensräume und ein Fluss, dessen wilde Ufer sowohl für Tiere und Pflanzen, als auch für Besucher und Einheimische jede Menge zu bieten haben. Die Elbe, Deutschlands drittgrößter Strom, ist einer der letzten naturnahen Flüsse Mitteleuropas. Hier gibt es noch Raum für Überflutung und Dynamik, Platz zum Träumen und Sein.


Foto: Lukas Häuser
11.65 %

Niedersachsen, Natur- und Geopark TERRA.vita Die Oberläufe der Hase

Lebensraumtyp: Kalktuffquellen und Quellbäche

Charakterarten: Feuersalamander, Starknervenmoos, Wechselblättriges Milzkraut, Hohe Schlüsselblume

Beschreibung: Die Haseoberläufe entspringen aus Quellen im Teutoburger Wald. Naturnah schlängeln sie sich oft durch feuchte Erlen- und Eschenwälder. Wegen des hohen Kalkgehalts bilden sich im Zusammenspiel mit dem Starknerven­moos Niedersachsens größte Kalksinter­terrassen, die den treppen­artigen Bachlauf ausmachen.


Foto: Björg Dewert
10.81 %

Baden-Württemberg, Biosphärengebiet Schwarzwald Teufelsküche im Albtal

Lebensraumtyp: Mittelgebirgsbach mit flutender Wasservegetation

Charakterarten: Bachneunauge, Groppe, Gelbe Gauklerblume, Grünes Koboldmoos, Schwarzstieliger Streifenfarn

Beschreibung: Die Teufelsküche ist ein mystischer Ort mitten im Biosphärengebiet. Die Engstelle im Flussbett der Alb wurde in der letzten Eiszeit von einem Gletscher geformt. Heute bildet der Fluss hier während der Schneeschmelze oder nach starken Regenfällen einen gigantischen Strudel. Der Bachlauf ist noch unverbaut und wird von einer urwaldartigen Vegetation begleitet.


Foto: Clemens Emmler
9.65 %

Niedersachsen, Naturpark Münden Nieme im Bramwald

Lebensraumtyp: Mittelgebirgsbach

Charakterarten: Bachforelle, Bachschmerle, Groppe, Eisvogel, Schwarzstorch, Wasseramsel

Beschreibung: Die Nieme fließt als sprudelnder Bach durch den Bramwald im Weserbergland und mündet beim Kloster Bursfelde in die Weser. 2006 wurde sie in ihrem natürlichen Verlauf renaturiert, so dass im steinigen Bachbett Fische und andere Fließgewässer­arten ohne Hindernisse von der Weser in die Nieme hinauf und hinab wandern können. Die flinke Wasseramsel taucht hier nach Nahrung und der Schwarzstorch brütet in der Nähe am Waldrand.


Foto: Ralf König
7.12 %

Rheinland-Pfalz, Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen Moosalbe in der Karlstalschlucht

Lebensraumtyp: Mittelgebirgsbach mit Felsenschlucht und Talauen

Charakterarten: Zweigestreifte Quelljungfer, Gebänderte und Blauflügel-Prachtlibelle, Bachhaft, Groppe, Bauchneunauge, Wasserstern

Beschreibung: Über zahlreiche kleine Wasserfälle, beschattet von einem alten Laub- und Nadelbaum­bestand und vorbei an großen Bundsandstein-Trümmern plätschert die Moosalbe durch die Karlstal­schlucht. Danach fließt sie ruhiger dahin, hier und da gesäumt von Relikten alter Bewässerungs­systeme, den Buckelwiesen.


Foto: Yannick Baumann
6.47 %

Brandenburg, Nationalpark Unteres Odertal Überflutete Oderaue

Lebensraumtyp: Flusstal mit Auenlandschaft

Charakterarten: Wat- und Wasservögel, Seeadler, Fischadler, Wachtelkönig, Trauerseeschwalbe, Blaukehlchen

Beschreibung: Alljährlich überflutet die Oder großräumig ihr von der Weichsel­eiszeit geprägtes Tal. Sobald sie über ihre Ufer tritt, entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft der Nationalpark­stadt Schwedt/Oder eine weiträumige Auen­landschaft. Das Natur­schau­spiel wiederholt sich entsprechend der Wasserstände des Flusses regelmäßig und ist in seiner Ausdehnung in Mitteleuropa einmalig.


Foto: Hans-Jörg Wilke
5.41 %

Rheinland-Pfalz, Nationalpark Hunsrück-Hochwald Zufluss der Traun

Lebensraumtyp: Quellhorizonte und Waldbäche

Charakterarten: Feuersalamander, Wasseramsel, Moose, Farne, Flechten

Beschreibung: Großes beginnt immer im Kleinen: Flusslandschaften entstehen in Bachtälern. Nach einem Starkregen ist die Schüttung eines so kleinen Bächleins enorm. Hier in den Seitentälern der Traun verschmelzen die Lebensräume Wald und Wasser. Die Moore des Nationalparks halten die Feuchtigkeit lange zurück und geben sie über die Bäche dosiert weiter.


Foto: Konrad Funk
4.73 %

Brandenburg, Naturpark Dahme-Heideseen Alte Dahme

Lebensraumtyp: Naturnahes Fließgewässer mit Moorwäldern und Eschenwäldern

Charakterarten: Fischotter, Kammmolch, Große Moosjungfer, Großer Feuerfalter, Grüne Keiljungfer, feuchte Hochstaudenfluren

Beschreibung: Im gleichnamigen Tal darf sich die Dahme ihren eigenen Weg in einem unverbauten Gewässer­verlauf suchen. Die naturnahen Bereiche mit Altarmen und Mäandern bieten seltenen Arten einen wertvollen Rückzugsort. Tiere und Pflanzen fühlen sich auch in den gewässer­begleitenden Moorwäldern, auf mageren Wiesen und in angrenzenden Auenwäldern wohl.


Foto: Hans Sonnenberg
3.85 %

Bayern, Nationalpark Bayerischer Wald Großer Schwarzbach

Lebensraumtyp: Mittelgebirgsbach

Charakterarten: Fischotter, Gebirgsstelze, Soldanelle, Österreichische Gemswurz, Alpenmilchlattich

Beschreibung: Der Große Schwarzbach entspringt im Bereich des Moorkopfes (1330 Meter) an der Grenze zum Nationalpark Šumava. Die Quelle des Baches findet man bei einem kleinen Hochmoor, der Wasser­pfanne, auf einer Höhe von 1227 Metern. Der Große Schwarzbach fließt durch das Kerngebiet des Nationalparks, in dem die Philosophie "Natur Natur sein lassen" gilt.


Foto: Rainer Simonis
3.72 %

Bayern, Naturpark Bayerischer Wald e.V. Schwarze Perle Ilz

Lebensraumtyp: Talsystem mit Auen und Leiten

Charakterarten: Huchen, Flussperlmuschel, Schwarzstorch, Gescheckter Eisenhut, Straußfarn, Weiches Lungenkraut

Beschreibung: Im Lauf der Jahrmillionen hat die Ilz ein schmales Kerbsohlental tief in die Landschaft eingegraben. In ihrer Nord-Süd-Richtung ist sie eine wichtige Wanderachse für seltene Tier- und Pflanzenarten und verbindet die Hochlagen des Bayerischen Waldes mit dem wärmebegünstigten Donautal. Die Ilz gilt als letztes großes Wildwasser Ostbayerns. 


Foto: Stefan Poost
3.63 %

Mit der Wahl zum schönsten Natur­wunder 2019 machen EUROPARC Deutschland e.V. und die Heinz Sielmann Stiftung auf außer­ge­wöhn­liche Natur­phänomene vor der eigenen Haustür und in den Urlaubs­regionen Deutschlands aufmerksam. Mehr erfahren...