Diese Ansammlungen gefiederter Gäste läuten ein alljährliches Naturspektakel ein. Im September und Oktober können Naturinteressierte den faszinierenden Vogelzug erleben. Auf geführten Kleinbustouren und Vogelbeobachtungen vermitteln Mitarbeitende der Heinz Sielmann Stiftung Wissenswertes über die heimische Vogelwelt und die Bedeutung des Naturparks Niederlausitzer Landrücken als europaweit bedeutendes Vogelrastgebiet.
Offizieller Saisonstart in Wanninchen
Am ersten Wochenende im September bietet das Natur-Erlebniszentrum gleich mehrere Veranstaltungen an. Neben den abendlichen Vogelbeobachtungen und einer Kranich-Safari gibt es am Samstag, 5. September, ab 6:30 Uhr das Kranich-Erwachen. Im Licht der aufgehenden Sonne erleben Besuchende auf der Vogelbeobachtungsplattform in Wanninchen das Erwachen von Gänsen, Kranichen und anderen Vögeln. Erstmalig gibt es in diesem Jahr eine Kranichbeobachtung in englischer Sprache, die am Sonntag, 6. September, ab 18:30 Uhr stattfindet.
Hotspot für den Vogelzug: Was macht Wanninchen so besonders?
Auf den Flächen der Heinz Sielmann Stiftung haben sich störungsarme, teils vernässte Naturräume entwickelt, die den Kranichen als Schlafplatz dienen. Auf den umliegenden Feldern und Wiesen finden sie ausreichend Futter, um sich für die Reise in den Süden zu stärken. Diese Bedingungen machen Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen und den umliegenden Naturpark zu einem wichtigen Rastplatz auf der westeuropäischen Vogelzugroute.
Aus Schweden, Norwegen und dem Baltikum fliegen die Kraniche über Deutschland nach Frankreich und Spanien. „Im Herbst verbleiben sie für einige Tage oder Wochen auf den Flächen in Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen und der näheren Umgebung. Das gibt uns die fantastische Gelegenheit, sie zu beobachten“, sagt Ralf Donat, Gebietsbetreuer der Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen.
Wer das Naturschauspiel nicht verpassen möchte, kann auf der Internetseite www.wanninchen.de nach verfügbaren Kleinbustouren, Vogelbeobachtungen und Ferienangeboten schauen.
