Mit bislang rund 7.000 nachgewiesenen Tier-, Pilz- und Pflanzenarten bietet Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide ideale Voraussetzungen für Naturbeobachtungen. Zwischen zarten Moosen, Heidekraut und lichten Kiefern-Mischwäldern können die Teilnehmenden mit etwas Glück ganzjährig auch Wisente, Przewalski-Pferde und Rotwild entdecken. Je nach Saison lassen sich auf den Heide-Safaris unterschiedliche Naturphänomene erleben, etwa der Vogelzug, die Heideblüte im Spätsommer oder die Brunft der Rothirsche im Herbst.
Naturerkundung mit Komfort
Organisiert und begleitet werden die Touren vom fachkundigen Team des Natur-Erlebniszentrums in Elstal. „Unsere Mitarbeitenden kennen die besten Plätze für Naturbeobachtungen. Gemeinsam mit den Gästen nehmen wir kleine Naturschätze unter die Lupe und große Tiere mit dem Fernglas ins Visier“, sagt Teamleiterin KristinHinsberger von der Heinz Sielmann Stiftung.
Mit dem Kleinbus geht es auf ausgewählten Wegen bis an die Kernzone der Döberitzer Heide. Rucksack, Fernglas und Proviant finden im Fahrzeug Platz. Auch Gehhilfen können problemlos mitgenommen werden. Gänzlich barrierefrei ist das Angebot aber nicht.Deshalb sollten besondere Anforderungen und Wünsche mit dem Team des Besucherzentrums in Elstal vorab abgestimmt werden. „Wir haben die Heide-Safari für Menschen konzipiert, die sich in ihrer Entdeckerlust bislang zurückhalten mussten. Mit dem Kleinbus helfen wir über Bewegungseinschränkungen hinweg und ermöglichen gleichzeitig authentische Naturerlebnisse“, sagt Hinsberger.
Termine und Anmeldung
Die erste Heide-Safari startet am Donnerstag, 5. März, um 15:30 Uhr am Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum in Elstal. Die zweistündigen Touren sind auf sieben Personen begrenzt und kosten 25 Euro pro Person. Für die Teilnahme ist vorab eine Anmeldung erforderlich.
Es folgen weitere Termine am 19. März, 9. und 23. April, 7. und 21. Mai, 10. und 24. September sowie 8. Oktober, jeweils von 15:30 bis 17:30 Uhr.
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